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Gottes Werk und Teufels Beitrag



John Irving
Gottes Werk und Teufels Beitrag

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Ich meine es war im Jahr 2000, als ein Film in die Kino kam welcher "Gottes Werk und Teufels Beitrag" genannt worden ward. Man merkte auch an jenen Film, dass Irving selbst mit der Betreuung des Films mit beteiligt war und zum ersten Mal hatte ich seit langer Zeit bei einen Film das gleiche Gefuehl wie beim Club der toten Dichter. Es war die Stimmung weder im Film noch im Buch zerbrochen worden. Jedoch mag ich hier nun ein paar mehr oder minder passende Worte ueber das Buch verlieren. Hier wird der Zwiespalt zwischen Gottes Werk und Teufels Beitrag dargestellt die ohne einander kaum leben koennen. Ein "Gute Nacht ihr Prinzen von Maine, ihr Koenige von Neuengland" erschallt in einem Ohr wobei im anderen Ohr das Schreien aus einen mit Ether gefuellten Raum zu erklingen vermag. Es offenbart einen die Moeglichkeit zu fliehen aber auch die Frage, ob man sich jemals vor seinen Schicksal zu verbergen vermag. Die Frage zwischen Tod und Leben wird hier nicht beantwortet aber es werden sowohl die Seiten des Todes als auch die Zeiten des Lebens beleuchtet. Zwar kann man mit vorsichtigen Fingern ausserordentlich geschickt einen Apfel pfluecken ohne ihn anzudetschen aber in gewisser Weise ist es noch immer nicht moeglich das Leben zu pfluecken und eines Tages ist der Moment da wo man sich einfach der Angst stellen muss. Hierbei ist jedoch im ganzen Buch kein Finger erhoben, der einen ermahnt, dass man doch so und so zu leben habe. Nein die Menschen in diesen Buch leben nach ihren eigenen sich selbst aufgesetzten Regeln, sie haben ihre Schwaechen, ihre Verluste, ihre Traeume sowie ihre Hoffnungen. Aber vor allen anderen haben sie ihr Leben an dem sie uns teilhaben lassen in unterschiedlichster Form. Selbst die Natur hat in diesen Buch ihren eigenen Lebenszyklus und zeigt allein durch das Dasein ihre eigene Art Gefuehle auszudruecken. Es offenbart sich in diesen Buch das Geheimnis des Lebens naemlich das Leben selbst. Nebenbei zeigt es aber auch, dass sehr viel Stärke vonnöten ist um Schwäche zu zeigen.




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Andreas Unkelbach