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Wolfgang & Heike HohlbeinElbenschwert» Zurück «Dieses Buch erzählt die Geschichte von Sir Lancelot du Lac, der mehr und mehr die Bürde seines Schwertes spürt und dem die Worte Merlins immer mehr zur Bedeutung werden. Dulac ist gestorben und Lancelot ist endgültig geboren und führt nun sein eigenes Leben inmitten der Tafelrunde. Er ist ein gefürchteter Kämpfer und Arthur treu ergeben, dennoch ist ihm Arthurs Gattin sehr nahe und er merkt immer mehr einen Zwiespalt zwischen Töten und Lieben. Im zweiten Band der Legende von Camelot tritt mehr und mehr auch die finstere Magie von Morgain (Arthurs Schwester) hervor und auch das Schicksal von Lancelot scheint besiegelt zu sein. Es ist ein Buch das neben dem Kampf auch das vorzuzeigen weiss, was die menschliche Seite zu unterdrücken versucht. Auch das Rätsel der sagenhaft runden Tafel wird gelöst und hat dem Beigeschmack, dessen das eben nicht um der Gleichheit willen, sondern auch damit Arrus sich nicht weiterhin sein Knie an der Tischkante auf schlägt jener gezimmert worden ist. Der Sinn des Kampfes steht ebenso in Frage, wie die Unantastbarkeit jeder einzelnen Person, vor der Lancelot einst Achtung hatte und doch sind Ehre, Treue und Ruhm immer noch Tugenden die für Lancelot nicht in Vergessenheit geraten sind und so reitet der Leser zusammen mit Lancelot auf seinem Einhorn, trauert mit ihm und spürt ebenso die Gier nach Blut. Es ist ein Buch, das einem nachdenklich stimmt und doch eine Faszination auf einem ausübt, der man kaum gewachsen zu sein scheint. Man scheint selbst den Zauber des Elbenschwertes zu spüren und darin mag auch der Grund liegen, weswegen ich dieses Buch binnen einen Tag verschlungen habe. Zwar wusste ich schon, dass es in diesen Hohlbein Buecher keine Kapitel gibt, aber ich erkämpfte mir auch während ich totmüde war den Gedanken auf, dass ich nur noch ein Kapitel lesen würde um dann zu schlafen, da ich unbedingt wissen wollte wie es denn nun weitergeht. Nun sitze ich also hier und warte auf dem Tag, an dem ich das Ende der Legende von Camelot erfahre. Besonders, da mir die Sage um König Artus und seine Tafelritter schon vertraut war birgt dieses Buch doch noch einige Überraschung für mich. Hohlbein hat mir in diesem Buch wieder seine Größe aus Zeiten von Märchenmond bewiesen und ich bin einfach froh, an diesem Abenteuer teilgenommen zu haben, bis hierhin und freue mich schon auf den Tag, wo mir das Ende offenbart wird... Vielleicht hast du ja auch Lust darauf bekommen, dieses Buch einmal durchzulesen. Wenn du magst kannst du es bei Amazon.de bestellen. |
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© unki.de Andreas Unkelbach |
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