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Gralszauber



Wolfgang & Heike Hohlbein

Gralszauber

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Beim Lesen taucht man in einer Welt ein, die voller Träume ist, Träume vom Ruhm als Ritter und von Mut eines Küchenjungens. Doch dann zerplatzen diese Träume und man sieht plötzlich Dulac vor einen nichtsnützigen faulen Tagesdieb, der schnellstens seinen Dienst in der Küche antreten soll...

In der Küche von Camelot... Camelot? Dieses war der erste Moment indem ich stutzig wurde... Doch in der Küche trifft man dann auf Dagda den wohl miserabelsten Koch in ganz Grossbritanien. Doch auch wenn Dagda kein allzu guter Koch zu schein seint so steigen doch um seinen Kessel bzw. um das Geschehen in der Kücher herum auch noch andere Gestalten empor. Es sind Namen wie Sir Galahad, Parzival und König Artus und Merlin, die den Leser in den Bann ziehen. Aber es sind nicht nur die schillernden Gestalten, die hier erscheinen sondern auch die menschlichen Seiten dieser Legenden. Ferner liegt in diesem Buch der Grundstein einer Liebe der keine Chance gegeben ist und auch eine andere schillernde Gestalt erscheint durch Zauberkraft auf der Bildfläche Sir Lancelot, der Ritter vom See.

Insgesamt ist es ein Buch, das dem Untertitel "Die Legende von Camelot" vollkommen zu recht trägt und ihm nicht nur durch Inhalt sondern auch Art des Schreibens gerecht wird. Es ist ein Buch ohne Kapitel und man legt sich abends hin, taucht in die Welt Camelots ein und findet sich morgens schlaftrunkend immer noch lesend vor. Ich habe in diesem Buch wieder meine Achtung vor Hohlbein gefunden.




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Andreas Unkelbach