Der Pohlheimer Limesturm

Das Pohlheimer Wappen

nicht nur ein Zeichen aus Zeiten der Römer


Mein Heimatort Garbenteich gehört mit zur Stadt Pohlheim. Wobei der Name Pohlheim wohl auch auf Pfuhlheim oder Pfahlheim mit zurückgeführt wird. Durch Pohlheim lief auch ein Teil der römischen Grenze des Mittelalters. Der Limes! Ein Teil dieses Geschichtszeugnis wurde nachgebaut und so kommt es, daß zwischen Watzenborn Steinberg und Grüningen ein besonderer Turm zu besichtigen ist. Es ist ein Nachbau eines Limesturmes und lädt Geschichtsinteressierte wie auch andere Menschen zu einem Besuch ein. Ich glaube das erste Mal, daß ich dort gewesen bin, war, als wir von unserer Schule eine Radtour dorthin machten. Hinterhältigerweise war es unser Lateinkurs. Eine unsere Aufgaben war es unter anderen, die lateinische Inschrift in einem Felsblock zu übersetzen. Um die Freude zukünftigen Lateinschülern nicht zu nehmen, werde ich nun die Übersetzung nicht hierhin schreiben sondern einfach mein Gesicht in den Wind halten und einfach an Momente denken in denen ich auf diesem Turm gestanden bin und vieles von diesem Standpunkt aus einfach klein erschienen ist.

Dieses Bild vom Limesturm ist mir vom Landkreis Giessen zu verwenden erlaubt worden. Vielen Dank dafür.
© www.lkgi.de

Nebenbei ist dieser Limesturm auch ein Zeichen des Pohlheimer Stadtwappens. Obgleich ich glaube, daß das Wappen schon älter ist. Die Noten stehen für die Sangesfreuden der Pohlheimer. Es gibt hier sehr viel gute Stimmen und manche Chöre. Ich glaube der Ast stammt noch als Zeichen für Gerichtsrechte...aber dazu kann ich nun nichts mehr sagen... *schäm*. Ich weiß nur, daß ich mir auch in der Dunkelheit auf diesem Turm einmal vom Wind tröstende, belustigende aber auch nachdenkliche Worte zusenden lassen habe.


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