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Wirtschaftsexperten gezüchtet

bei Thomas - Emanuel (GK Leistung)

Montagmorgen um 7.50 Uhr kündigte der vorbeiziehende Kaffeeduft das baldige Beginnen unserer GK - Stunde an. Schlurfend legt Thommy die letzten Meter bis zum Saal mit seinen Birkenstockschuhen zurück. Krampfhaft hält er seine Tasche fest, in der Hoffnung, daß der Kaffee ihn wach werden läßt, um der gähnenden Meute das anstehende Thema schmackhaft zu machen. Während einige noch von den Parties am Wochenende begeistert erzählen, ist der Chef mit dem Auspacken seiner Unterlagen und mit dem Verstauen seines Handys beschäftigt. Erwartungsvoll guckt er in die Runde, daß die Gespräche eingestellt werden, nachdem Marco W. ihn darauf aufmerksam gemacht hat, endlich mal anzufangen.

Wir haben es überlebt

In diesem Moment betritt Spors, der mal wieder im Fahrstuhl steckengeblieben ist, den Raum. Um der vorherigen Bitte Folge zu leisten, wird er vom Chef dazu verdonnert 24 + 1 Blätter zu kopieren. Dadurch haben wir 10 Minuten freie Zeit zur Verfü:gung, um unsere Gespräche untereinander fortzusetzen.

Nun ist es schon 8.25 Uhr und Spors kommt wieder zur Tür hinein, in der Linken die kopierten Blätter. Mit Entsetzen stellen alle fest, daß die Stunde schon wieder rum ist. Dies wird auch Thommy bewußt und schon gibt er uns eine kaum zu bewältigende Anzahl von Aufgaben, welche wir in Gruppenarbeit zu lösen haben, auf. Letztendlich wird durch diese harte Arbeitsatmosphäre das Pensum für die 2 Stunden wieder erfüllt.

Einige können der intensiven Arbeitsweise nicht stand halten und verlassen unauffällig nach der 1. Stunde den Raum.

Thommy gewinnt aus der schrumpfenden Schülerzahl trotzdem etwas positives, indem er dies nämlich als eine Erhöhung der Lernintensivität sieht. Diese Ausnahmen sind jedoch in Gottes Namen nicht die Regel dieser Interessengemeinschaft der Abteilung Wirtschaft.

Es sind wie gesagt nur Ausnahmen. Im Grunde waren die zwei Jahre doch relativ lehrreich, besonders hervorheben sollte man auch das breite Spektrum an Allgemeinwissen, was man aus diesem Kurs mit auf den Weg nimmt. Wir hoffen, daß sich unser Chef in Zukunft nicht an seinem Kaffe verbrennen wird und auch bei seinen weiteren Klassen keine Wirtschaftsfragen offen läßt. (D.H., N.K.)

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