RHS-Abizeitung
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Das Ding, das sich LK-Deutsch nannte

Wir sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen, hatten aber über den Deutschunterricht hinaus nicht allzuviel miteinander zu tun. Herr Jakob hat es aber trotzdem verstanden, in jeder (wirklich jeder!) Stunde ein Lachen oder wenigstens ein Schmunzeln uns abzugewinnen. Über seinen Humor waren wir uns alle einig, bis auf Ernst Jaaaannnnnnddddeeellllll, an dem besonders Nina Bernges Gefallen gefunden hat. Sie wird diesen sicher in netter Erinnerung behalten.

Jetzt wollen wir den Dingern mal einen Namen geben...

Große Beachtung sollte man ebenfalls Herrn Jakobs Ding schenken, an welchen Georgy, das größte Interesse zeigte und bereitwillig 50 DM zahlte und uns allen damit viel Freude bereitete. An dieser Stelle einen Appell an Georgy: Wann lüftest du endlich das Geheimnis über das Ding zwischen dir und Herrn Jakob?

Man sollte Herrn Jakob so in Erinnerung behalten, wie er leibt und lebt: selbstlos bot er Anika L., die während der Abiklausur vor Hunger verging, sein Dingelbrot (sein Lieblingsbrot) mit spanischem Pfefferschinken an. Herr Jakob glaubt an das Gute im Menschen und versucht dies auch über den Lernstoff hinaus seinen Schülern zu vermitteln. Herr Kreuzfeld - Jakob, hier an dieser Stelle ein dickes Lob und einen ebenso großen Schmatzer von uns allen an Sie.

Es wäre sicher schade gewesen, wenn sie Bibliothekar geworden wären und keiner (nicht mal Georgy) etwas über ihr Ding erfahren hätte, weiter sooohhh!!! (Ke.S., M.F.)

Jakob teilt die Klausuren aus. Anika L. ist auf der Toilette.
Jakob: Anika? Wo ist die denn?
Nina B.: Aufm Klo!
Jakob: Da war die doch letztens erst.

Es geht um das Stück Woyzek und Jakob beauftragt die Klasse, eine bestimmt Textstelle zu suchen.
Jakob: Wo ist die Stelle, die ich meine? Ja, haben sie Gurken vor den Augen?

Es geht um Rollen im Theaterstück.
Jakob zu Floh: Sie könnte ich mir sehr gut in einem Mülleimer vorstellen.

Jens R. kommt in die Klasse.
Jens zu Jakob: Herr Jakob, der Herr Thomas Emanuel möchte wissen, wie der Mann heißt, der das macht.
Jakob: Kommen Sie, wir gehen mal raus. Die müssen ja nicht wissen, wie der Mann heißt, der das macht!

Herr Jakob erzählt, daß seine Frau Strophe und Vers verwechselt hat.
Jakob: Ich bin aus allen Wolken gefallen! Ich habe sie... ich habe sie...
Karen: Da haben sie sie erstma richtig genomme..- nach Zögern kommt noch - und gegen die Wand!
Alle lachen.
Jakob (verlegen): Karen führen Sie ihre Phantasien zuhause aus! Schreiben Sie das nicht in die Abi-Zeitung. Der war zu schwach.

Jakob: Jetzt ham mir en bissi im Schweinsgalopp sind wir das durchgegangen!

THEMA: Georg Büchner
Floh: Welcher Verlag? Büchner-Verlag?
Jakob: Waaas Büchner-Salat? Sehen sie, ich denke mal wieder nur ans Essen.

Kurs möchte den Film Homo Faber sehen, jedoch funktioniert der Videorecorder nicht.
Jan: Da hat jemand dran rumgefummelt.
Jakob: Ich wars nicht. Ich fummle nur an anderen Sachen rum!

Christiane hat ihre Füße auf dem Tisch liegen, was Jakob anscheinend nicht gefällt.
Jakob: Habe ich ihnen jemals meine gelb-verschmierten Sohlen vom Huhn... ähm.. und vom Hahn und vom Truthahn gezeigt?

Es geht um die Beantragung einer RMV-Karte. Jan benötigt keine, da er mobil ist.
Jakob: Ja, ja Jan, Sie gehören zu den Leuten die Individualverkehr machen...

Rückgabe der Hausarbeiten; Jakob über Jans Klausur (dessen Opa Lehrer an der RHS war)
Jakob: Sie haben sexuelle und sexbesessenen groß geschrieben.
Jan (scherzt): Ja, in meiner Familie wird Sex immer groß geschrieben.
Jakob (grienst): Tja, dann grüßen Sie doch mal ihren Opa von mir.

Jakob: Jan, erklären Sie uns bitte das Wort Novelle.
Jan: Ei, da sitzt son Kerl im Kahn aufm Meer und schaut so rum und sagt no Welle.

Jakob: Entschuldigen sie bitte, daß ich eben noch draußen mit diesem Mann geschwatzt habe, aber er hat mir eine unglaubliche Mitteilung gemacht!
Jan: (läßt ihn kaum ausreden): Wir kriegen alle kein Abi, weil Sie verrückt sind!
Jakob: Nein!
Jan: Sie sind suspendiert!
Jakob: Nein, er möchte nur meine brave 11 unterrichten. Die ist wirklich brav, gar nicht mit Ihnen vergleichbar.

Jakob: Hier ein Stabreim Hans hört Hurengeschichten.

Anika L. frühstückte damals mit Brackets
Jakob: Stellen sie doch bitte ihr Essen ein. Ihr Gebiß quietscht.

Jakob unterhält sich mit Michaela H., spricht sie jedoch mit Evelina an.
Jakob: Man sieht Ihnen ja nicht an, daß sie die Michaela sind.

Kurs verzweifelt an einer Aufgabe.
Jakob: Sie wissens doch alle! Tun Sie doch nicht so, als wäre ich der Doofi!

Herr Jakob kommt 15 Minuten zu spät zum Unterricht.
Jakob: Tut mir leid, daß ich zu spät bin, aber Frau Gilbert - Rühl ist über mich hergefallen.

Thema: Homo Faber.
Jakob: Ich will ja keine Kritik hören, aber.... kritische Stimmen!

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