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Lk Chemie Allmeroth

Wir wählten den Chemie LK voller Enthusiasmus. Doch bereits als wir den Raum betraten, und wir realisierten, was auf uns zukam, fing der Gedanke XXXXXXXXXXXXXXX(zensiert) an in uns zu keimen, und er wuchs und wuchs im Laufe der Zeit. Doch zurück zum Anfang: Schon in den ersten Stunden fingen einige (ca. 5 Schüler) an, ihre chemischen Kenntnisse zu bezweifeln und verließen den Kurs. Für die gebliebenen Schüler begann nun eine Zeit, die sie sich nicht mal in ihren Träumen h&auuml;tten ausmalen können: Es herrschte ein super Verhältnis zwischen den Schülern, viele Versuche wurden durchgeführt; die Schüler wurden von Seiten des Lehrers alle gleich behandelt ; die gegebenen Materialien reichten vollkommen aus, um die Klausuranforderungen mit positivem Ergebnis zu erfüllen; Grundkenntnisse wurden anfangs gemeinsam erarbeitet, damit man auf diese aufbauen kann...


ABER: So war es nicht!
Das Hauptproblem in diesem Kurs war es, daß gewisse Herren den Stoff immer so früh lernten, um alles schon vor dem Durchnehmen innerhalb des Kurses zu wissen. Somit entstand bei Allmi der Eindruck, er könne die Grundlagen ruhig Überspringen (er hatte sie ja auch schon dem Grundkurs gesagt), da kann der Hauptteil des LK sich das wohl mal selbst aneignen. Von unserem Kurs kann man ohne weiteres sagen, daß wir gut darauf vorbereitet wurden, was uns in unserem späteren Leben erwarten könnte. Deshalb können wir von uns sagen, daß wir im Umgang mit gewissen Herren der ersten Reihe viel gelernt haben. Hierbei darf deren vorzügliche Charakterstärke, die MOBBING als legitimes Mittel auf dem Weg zum Erfolg zuläßt, nicht unerwähnt bleiben. Wir finden es jedoch unsolidarisch, wenn kleine Unterhaltungen mit dem Lehrer, meist in flüsternder Lautstärke sich verschiedenartig auswirken können. Klausurrelevante Informationen und vieles mehr wurde dort besprochen.
So waren die Herren der ersten Reihe z. B. freiwillig dazu bereit, die von Allmi verteilten Punkte für ihn noch mal zu überdenken und ihn auf eventuelle Fehler seinerseits leise aufmerksam zu machen" Die....... und....... haben ihre Note doch gar nicht verdient, die schwätzen ja nur!" Sollte man es nun wagen zu fragen, ob die Gespräche denn auch laut geführt werden können, bekam man die Antwort: "Das gehört nicht zum Thema" oder "Das war nicht so wichtig". Eine mögliche Konsequenz war auch Gelächter mit dem Kommentar: "Sie denken ja immer, daß Sie 'was verpassen." Nach und nach folgte die Gruppierung innerhalb des Kurses, welcher in den Teil, der sich den Herren der ersten Reihe anschloß und den, der sich von diesen innerlich distanzierte. In letztgenannter Gruppe kam ein Gemeinschaftsgefühl erst in 13/2 auf, da wir plötzlich feststellten, daß wir alle die gleichen Ansichten bezüglich der schon häufiger erwähnten Reihe hatten.
Am Ende legte uns sogar Allmi bei der Notenbesprechung nahe, wie sehr sich die beiden Seiten unterscheiden: "Wie erklären Sie sich, daß diese Seite (zu den Herren deutend) mit ihren Noten immer zufrieden ist und Ihre nicht?" Tja, Herr Allmeroth, da gibt es verschiedene Erklärungsmöglichkeiten, wie es zu diesem Zustand gekommen sein könnte.
Möglicherweise lagen die Noten der einen Seite (vielleicht auch z. T. ungerechtfertigt) viel höher als die der anderen Seite. Ein weiterer Faktor, der zu diesem Notendefizit beitrug sind eventuell die Privatgespräche, auf die ja schon eingegangen wurde. Es bietet sich auch an, in Erwägung zu ziehen, daß das Umräumen der Chemikalien von einem Raum in den anderen mündliche Mitarbeit bedeutet und jegliche weitere Beteiligung überflüssig macht (ausgenommen der Privatgespräche). Jedoch bleibt es für uns zweifelhaft, ob man für Flaschentragen detaillierte chemische Kenntnisse benötigt. Auch setzt sich unserer Meinung nach die mündliche Note nicht aus der Beteiligung an Diskussionen über den Eurofighter, diverse Diätpläne und die Renovierung zusammen.
Deutlich wird die auf Note positiv wirkende Kraft der Herren der ersten Reihe in Betrachtung des Schicksals der Lady, die mit einem der Herren der ersten Reihe zusammen kam. Sie mußte erdulden, daß ihre Noten kontinuierlich stiegen, zuerst die schriftlichen und dann die mündlichen (ab da als auch sie in der ersten Reihe saß). Vielen Dank für die Erweiterung unseres Horizonts und die Vorbereitung auf die harten Seiten des Lebens. Wir wünschen Euch alles Gute, denn wir haben den Glauben an Euch noch nicht verloren und hoffen, daß Ihr Eure Einstellung nochmals überdenkt, denn es geht auch anders.
Außerdem, Herr Allmeroth, wir wissen, daß Sie viel wissen, nur hätten Sie es uns weitersagen müssen, damit wir es auch wissen.
Die andere Seite!(P.M., D.We., K. L.)

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