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Die Bauarbeiten an der RHS
Alles begann in der Jahrgangsstufe 11. Schon zu diesem Zeitpunkt wurden wir
ausgebürgert und mußten Asyl auf der Friedrich-Feld-Schule bzw.
Max-Weber-Schule suchen. Naturwissenschaften fanden wie gewohnt in den
obersten Stockwerken des Haus 1 statt, also wurden wir auch in unseren
sportlichen Ambitionen gefördert. Das Hin- und Hergerenne war auch immer
eine gute Ausrede, um die Pausen zu verlängern.
Also freuten wir uns in die 12 und damit wieder in die RHS zu kommen. Doch
unsere Freude wurde bald getrübt. Die Bauarbeiten störten im
Unterricht und bei Klausuren, was wiederum ungeahnte Emotionsausbrüche
sowohl auf Seiten der Lehrer als auch auf Seiten der Schüler auslöste.
Die Bauarbeiten führten zu Unterrichtsausfall aufgrund des Lärms.
Der Duft von Lösungsmitteln und der Baustaub benebelte unsere Atemwege,
die Fenster waren oftmals nicht zu öffnen - was für ein ganz besonderes
Klima sorgte. Erwähnenswert ist außerdem das Kalt\Warm - Verhältnis,
durch die Fehlfunktion der Heizung. (Die im Sommer prima und im Winter weniger
funktionierte.)
Der Baumüllcontainer "verschönerte" unseren Schulhof und Umwege im
Schulgebüude waren normal.
Zum Abschluß der Oberstufe, während der Abiklausuren, führten
die Bauarbeiten dazu, daß einzelne Schüler längere Zeit nach
einer begehbaren Toilette suchen mußten. Doch der größte
Streit und den größten Wirrwarr provozierten die Bauarbeiten, indem
sie die Einfahrt zum Schülerparkplatz zuparkten.
Es bleibt noch zu hoffen, daß sich unser Leiden gelohnt hat und daß
die Renovierungsarbeiten nicht gleich wieder zerstört werden. Schade nur,
daß wir nicht mehr davon profitieren werden, aber wir wünschen
uns, daß unsere Nachfolger all dies zu schätzen wissen. (A.St., Ke S)
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