RHS-Abizeitung
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GK Deutsch Gilbert-Rühl

Der Deutschunterricht in der 12. Klasse begann sehr vielversprechend. Wir, die wir doch normalerweise Lehrer im Alter von 45 aufwärts gewöhnt waren, waren sehr erfreut und überrascht, eine so junge, dynamische, intelligente und engagierte Lehrerin, die noch dazu gut aussieht, anzutreffen. Vor allem Marco und Alexander verfielen ihrem Charme. (Zitat Marco: Das mag wohl an ihren schönen blauen Augen und den schönen blonden Locken gelegen haben.) Im Laufe des Jahres lud sie sich jedoch immer mehr Ämter und Kurse auf, was zur Folge hatte, daß ihr Engagement und ihr Interesse für uns, die wir ja nur ein Grundkurs waren, kontinuierlich sanken. Kaffee trinken und Unterrichtsausfall waren nicht gerade selten. Erwähnenswert ist ihr unerschütterliches Vertrauen in uns ca. 30 Schüler, denen sie glaubte, Dinge anvertrauen zu können über andere Lehrer, Schüler (natürlich hauptsächlich ihr LK) und was sonst noch so alles an Intrigen lief.
Wir denken außerdem, daß Frau G-R an ihren pädagogischen Fähigkeiten noch ein wenig arbeiten sollte, da sie mit dem Hervorheben vermeintlich besonderer Leistungen nicht nur Freude bereitete, und damit Schülern das Gefühl gab, benachteiligt oder bevorzugt zu werden. (Als Beispiel sei hier das adäquate Tafelbild mit Universitütsniveau eines Schülers zu nennen.)
Stark geprägt und aufgelockert wurde der Unterricht durch Alexanders Kommentare, Zwischenrufe und Flirtereien. Der Unterricht hat oft Spaß gemacht, und Frau G.-R. ist durchaus eine fähige Lehrerin, die sich nur leider etwas übernommen hat. (A.St., D.O.)

Ein klein wenig zum Schmunzeln:
An einer Schule unterrichtet ein Lehrer, der wegen seiner Leibesfülle von seinen Schülern insgeheim "Das Faß" genannt wird. Eines Tages erfährt es der Lehrer. Daraufhin beginnt er seinen nächsten Unterricht mit folgenden Worten: Meine Damen und Herren, ich habe erfahren, daß Sie mich Faß nennen. Ein Faß ist von Reifen umgeben. Ich habe dagegen den Eindruck, daß ich von Unreifen umgeben bin!