RHS-Abizeitung
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Doktor Kopp

Sport, Erdkunde oder reif für Olympia?

Da Dr. Kopp in den vorangegangenen Abi-Zeitungen nur wenig Beachtung fand, wird es nun endlich Zeit, den Bewegungsdrang dieses Mannes gebührend zu würdigen. Egal, ob Sport oder Erdkunde, Dr. Kopp benutzt seinen Körper immer als kommunikatives Element im Dialog mit seinen Schülern. Ob er nun Passatwinde durch Rudern mit den Armen simuliert, Gebirgsauffaltung an einer Stofftasche demonstriert oder eine Trinktüte Hoch- und Tiefdruck unterzieht - es sind unvergeßliche Momente!
Aufgrund dessen kann jeder halbwegs intelligente Schüler die komplexesten Zusammenhänge begreifen. Außerdem wärmt sich Herr Kopp schon vor Unterrichtsbeginn durch das Stemmen von unzähligen Atlanten und Karten auf. Nach dieser Aufwärmphase und des für ihn schweißtreibenden Unterrichts, ist es dann nur verständlich, wenn er tatkräftige Unterstützung für den Rücktransport der Atlanten sucht.
Wir wünschen Herrn Kopp, daß er auch in Zukunft immer auf hilfsbereite Schüler trifft. Im Sportkurs (Volleyball) sieht man ihn auch immer aktiv mitwirken, wobei sein Aufwärmtraining meist zu Verwirrungen führt, seine Vorführungen ab und zu komisch anmuten und sein Aufschlag mörderisch ist.
Im Spiel zeigt er besondere Anmut und Grazie beim koppschen Hecht nach dem Ball (Boris Becker ist nur die Kopie, die RHS hat das Original).
In einer Bewertungsskala von 1-10 (10 ist die Höchstnote) möchten wir Dr. Kopp nun in folgenden Kategorien benoten:
Note A (artistische Leistung in beiden Fächern): 9,5
Note B (didaktische Leistung in beiden Fächern): 9,9
Damit hat sich Herr Kopp nach unserer Meinung für Sydney 2000 qualifiziert. Fazit: Jeder, der ein bißchen Intelligenz und Motivation mitbringt und gewillt ist, unvoreingenommen an Dr. Kopps Unterricht teilzunehmen, ist bei ihm genau richtig. Denn sein Unterricht ist eine Bereicherung jedes tristen Schülerdaseins. (M.L.)

Sprüche
Über Herrn Kopp zu lachen, dürfte nicht allzu schwer fallen...

GK Dr. Kopp Grundkurs
Doktor Kopp erzählt über Kinderbanden in der dritten Welt, wie sie zu zehnt auf einen losgehen, um ihn/sie nach Geld zu untersuchen.
Dr. Kopp: Der Kerl kann sich nicht mehr bewegen, auch wenn er noch so kräftig ist. So wie Goliath und die sieben Zwerge.

Dawn: Herr Kopp, haben sie nicht heute eine Konferenz?
Kopp: Was? Ich?
Dawn: Eija, die 11-er.
Kopp: Woher willst Du denn wissen, wann ich Konferenz habe? Das wissen noch nicht mal meine Kollegen!

Schüler: „Ist der Silvio hier?
Dr. Kopp: Nein der ist gerade zum Fenster rausgesprungen. - Haben wir überhaupt einen Silvio hier?

Dr. Kopp hat Zettel ausgeteilt:
Dr. Kopp zu Pia: Hast du verstanden, was da drin steht?
Pia: Nein.
Dr. Kopp: Ich auch nicht.

Dr. Kopp: Euch kann kein Lehrer abraten, bei ihm die Abi-Klausur zu schreiben. Aber ich rate euch tatsächlich ab!

Dr. Kopp: Derkacz?
Totenstille. Dawn und Anette gucken hoch.
Anette: Scheiße erwischt.
Beide fangen an zu lachen.
Dawn: Anette hat heute von roten Männchen geträumt.
Anette: Ja, diesmal von Roten.
Dr. Kopp: Ahja, von roten Männchen wieder. Also, Anette, Du mußt mal was bringen.

Dr. Kopp zu einer Schülerin: Hast du nichts Schriftliches? Kannst du auch nicht frei vortragen? Also, ich mach das ja so... Ich weiß ja auch nicht immer alles so schnell. Dann guck ich mir das an, die Zahlen u.s.w., und dann kann ich mir das aus den Ärmeln schütteln.

Dr. Kopp: Da unten liegt was zu Trinken, was Angetrunkenes. - Ah, ein Pappbecher.

Dr. Kopp bei der Zusammenfassung eines Textes: Was man nicht versteht, das läßt man weg.

Schüler kommen immer zu spät zum Unterricht. Nach einiger Zeit ruft Dr. Kopp: Was ist denn hier los? Ich bin doch nicht der Depp und hole ständig die Anwesenheitsliste raus!

Franko: Hat jemand ein Handy?
Kopp: Elektrosmog! Das kann ich ja gar nicht gutheißen. Da werden die Ideen und Neuronen im Hirn gespalten.

Kopp: Die westlichen Staaten haben den Hussein im Golfkrieg noch mit Waffen unterstützt. obwohl die gewußt haben, das ist so ein linker Typ da unten!

Schüler 1: PAUSE!
Kopp: Wozu braucht ihr eine Pause?
Schüler 1: Rauchen!
Kopp: Abgelehnt.
Schüler 2: Ich muß aufs Klo!
Kopp: Ja, wer austreten muß.. das ist ja sonst ungesund. Ihr könnt ja auch frische Luft schnappen, ein paar Knie- und Rumpfbeugen nach vorne machen und über den Tisch bockspringen... und das ganze wieder rückwärts!

Kopp: Was sind gute Standortbedingungen?
Schülerin: Infrastruktur usw.
Kopp: Richtig; Sparsamkeit, Disziplin...

Film: Indien - der Weg der Elefanten
Fragen: 1. Wo spielt der Film?
2. Wie sind die Lebensbedingungen im Hochland von Dekkan?

7. Stunde: Kopp zu Schüler: Der schnallt auch schon ab hier vorne!

Schülerin: Herr Kopp, vergessen sie mein Plus nicht!
Kopp: Wasn fürn Bus?

Kopp: Ja, die Chinesen sind ja auch relativ gebildet.

Kopp: Es lebt ja praktisch jeder Mexikaner in Mexiko!

Kopp: Warum haben die Leute in den Entwicklungsländern so viele Kinder?
Schüler: Weil die weniger Verhütungsmittel haben.
Kopp: Ja, ja, die wollen alle ihren Spaß haben und müssen dann aber auch die Konsequenzen tragen können!

Schülerin: Herr Dr. Kopp, ich kann mich nicht konzentrieren, wenn sie labern.

Kopp: Da war die Intelligenz überfordert!

Kopp (zu Schülerin): Daß das nachher sitzt in Sport!
Schülerin: Ich bin nicht mehr bei ihnen in Sport.
Kopp: Jetzt leugnen Sie s mal nicht.

Kopp: Und was ist Delhi?
Dawn: Täglich?
Kopp: Nein, die Hauptstadt davon.

RETTET DIE WILDLEBENDE KAFFEEBOHNE!!!

Immer wieder kommt es in den Küchen unseres Landes zu einem grausamen Ritual: Die Überreste bestialisch ermordeter, unschuldiger Kaffeebohnen werden von sogenannten "Liebhabern" zu Pulver zermahlen und mit kochendem Wasser überbrüht. Nicht etwa der Lebensnotwendigkeit, nein, der schieren Vergnügungssucht unserer Mitmenschen" werden so Jahr für Jahr Milliarden hilfloser Tiere geopfert. In ihrer ursprünglichen Heimat ist die freilebende Kaffeebohne so gut wie ausgerottet, man findet sie selbst dort nur noch in sogenannten Plantagen, Massentierhaltung der übelsten Art, gegen die das Leid der Batteriehühner ein Paradies erscheint. Kaum ausgewachsen wird die Bohne erst halb ersäuft, dann tagelang ohne jegliches Wasser in riesigen Käfigen "verwahrt", bis der Tag des Abtransportes nach Europa gekommen ist. Schon hier führt der Mangel an Freiraum oft zum Ausbruch von Aggressionen, denn die durchschnittliche Größe eines wilden Kaffeebohnenrudels beträgt nur ungefähr ein Pfund. In drangvoller Enge in Säcken über den Ozean transportiert, ist ihr Leiden mit der Ankunft im Bestimmungshafen noch lange nicht beendet. Ohne daß man sie auch nur betäubt, werden sie bei lebendigem Leibe verbrannt. Niemand, der je ein Rudel wilder Kaffeebohnen durch den Urwald hüpfen sah, niemand, der Bernhard Grzimeks denkwürdige Sendung "Durchs Land der wilden Kaffeebohne" vom 1.4.1977 verfolgte, in dem Grzimek einige Exemplare der Gattung Coffea Arabica im Studio vorstellte, kann sich des Mitleids für diese einzigartigen Tiere erwehren. In ihrer Heimat von nur einem natürlichen Feind bedroht, dem Enchillada, einem südamerikanischen Verwandten des Dönertierchens (bemerkenswert hier Grzimeks Aufnahmen eines Kaffeebohnenrudels, das, von einem ausgewachsenen Enchillada angegriffen, plötzlich zum Gegenangriff übergeht und sich zu Dutzenden in den Gegner verbeißt!), erwuchs dieser so interessanten Spezies in den Eroberern Südamerikas ein Feind ganz eigener Art. Nur der Mensch ist in der Lage, einen Mitbewohner unseres Planeten so rücksichtslos zu verfolgen.
Machen Sie nicht mit, wehren Sie sich gegen die Ausbeutung unschuldiger Tiere. Schluß mit dem Kaffeekonsum!!!
Rettet die Kaffeebohne!!! V.i.S.d.P.: Britta Nurmann für WCF (WorldCoffeeFund)

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