![]() Zurück Tutorenfahrt nach London(aus der Sicht der mitgefahrenen Teilnehmer des LK - Chemiekurses)Es war am Morgen (7.45Uhr) des 9. Oktobers im 3. Jahr vor der Jahrtausendwende, als sich Schüler des Chemie - LKs Allmeroth und des Englisch LKs Haschemi am Bahnhof in Gießen versammelten. Die erste Station auf der Reise nach London war der Frankfurter Flughafen, wo wir den Rest der Gruppe trafen. Hier war der Abflug um 9.20Uhr geplant. Jedoch verspätete sich dieser um über 1 Std. (Sch.... Wetter), wobei dies der einzige negative Punkt der Tutorenfahrt bleiben sollte, außer ein paar kleinen Schwierigkeiten, wie volle U - Bahnen oder wehe Füße am Abend. Der Flug war sehr turbulent, jedoch kamen wir sicher in London an. Bis wir am Hotel waren, mußten wir uns noch mit unserem Gepäck schwitzend durch volle U - Bahnen quälen und gut 10 min Fußmarsch hinter uns bringen.
Und hier nun ein kleiner Auszug der besuchten Sehenswürdigkeiten: Tower, HMS Belfast(Kriegsschiff), Tower Bridge, Westminster Abbey, Big Ben, Dungeon, Tower Hill Pagent, Downing Street, Horse Guards, Buckingham Palace, Hays Galaries, St. James Palace, Clavenshouse, Lancesterhouse, Wellington Monument, Kensington Garden, Science Museum, Natural History Museum, Wimbledon, Sherlock Holmes Museum (fiel wegen überhöhter Preise aus: 5 Pfund = 15 DM), Trocadero Center, London Aquarium, Musicals.... Von diversen Fahrten mit Herrn Meisgeier beeinflußt, hat sich eine kleine Gruppe dem Extremtourismus verschrieben (nur einen Tag lang....... *keuch*) und 15 Sehenswürdigkeiten innerhalb von 8 Stunden hinter sich gebracht. Am 13. war das Ende der Tutorenfahrt angesetzt, da aber im Anschluß der Tutorenfahrt die Herbstferien begannen, entschlossen sich im Vorfeld 8 Chemiker/Innen dafür, ihre Fahrt bis zum 16. zu verlängern und sich 3 Tage ohne Lehrer durchzuschlagen. Wir wollen uns hier nicht über die Qualität des Hotels beschweren, was in Anbetracht des Preises nicht angemessen wäre, jedoch waren 4 13er eines Nachmittags in ihrem Zimmer eingeschlossen (die Tür konnte von innen nicht mehr geöffnet werden) und mußten per Handy Hilfe anfordern. Darüber hinaus sorgten auch die Bettdecken jeden Abend für ein neues Erlebnis (4-lagig unter die Matratze gestopft!!). Und nun noch ein Wort zum Essen: Wir waren auf das Schlimmste vorbereitet und hatten unsere Koffer mit Lebensmitteln gefüllt, jedoch was wir in London an Essen geboten bekamen, übertraf unsere schlimmsten Befürchtungen. So waren unsere Vorräte nach kurzer Zeit aufgebraucht (wie wir später feststellen mußten außer bei Jörg N.). So mußten wir uns, durch BSE und Schweineseuche dazu gezwungen, hauptsächlich von chicken (also Hühnchen) ernähren (Insider: Do you want some spicy chicken?!). An einem Tag aßen 4 13er chicken-Döner auf dem Hotelzimmer, da die Knoblauchsauce, am Papier und den Resten, sehr ausdünstete, entschied man sich dafür, diese zusammenzupacken, vor das Nachbarzimmer zu legen und zu klopfen. Und tatsächlich: nach nicht mal 0.5 Minute war das Paket verschwunden *Mmh lecker*. Ansonsten haben wir sehr viel Kultur erlebt, von der Eßkultur mal abgesehen. Natürlich kam der Spaß auch nicht zu kurz. Nach einem allabendlichen Treffen mit Herrn A. in der Hotellobby mit einem Glas Perrier, verteilte sich die Gruppe in verschiedene Pups oder feierte Partys in Hotelzimmern (mit Baguette, Chips, Dip, Rotwein aus Zahnputzgläsern, 7 Up light, Rosinenbrötchen und Orangensaft, der nach chemikalischem Abfall schmeckte). Bei dem gemeinsamen Besuch eines Pubs mit Frau H. und einigen Schülern mußte sich nur Frau H. ausweisen, um ein Bier zu bekommen. Kompliment oder Beleidigung? Das könnt ihr selber entscheiden! Frau H. hoffte, auch unter den Chemikern Kunstinteressierte zu finden, indem sie von ihren exquisiten künstlerischen Erfahrungen in London mit Leidenschaft berichtete........ Leider entsprachen zerteilte Schweinehälften in Formalin und verwesende Rinderköpfe mit unzähligen Fliegen nicht ganz dem Kunstgeschmack der Kunstbanausen. Am Abend vor dem Abflug gab es noch eine große Essensresteparty, da einige Mitreisende plötzlich ihre Vorräte fanden (USCHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII“ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!). Am Morgen des 16. verteilten wir die Reste des Essens noch an Schwäne im Hyde Park und begaben uns anschließend zum Flughafen. Last but not least wollen wir uns hiermit bei unserem Tutor Herrn Allmeroth bedanken, der durch seine Organisation (besonders für die, die länger geblieben sind) diese Tutorenfahrt zu dem absoluten Highlight der Oberstufe werden ließ! Und nun noch ein paar allgemeine Worte über den LK Chemie: So gut, wie die Tutorenfahrt, war auch der Unterricht von Herrn Allmeroth. Er vermittelte uns den Stoff, meist mit lebensnahen Beispielen, anschaulich und interessant und brachte uns bei manch einer Fragestellung zum Schwitzen und zum Staunen (z.B.: "Warum sollte man nicht mit ungesättigten Ölen braten?" oder "Warum sollte man eine Autobatterie nie mit industriell hergestellter Schwefelsäure auffüllen?"). Man glaubt gar nicht, wieviel Chemie in unserem Alltag vorkommt und wie selbstverständlich diese zum Einsatz kommt. Leider fielen einige Stunden Chemie den Um - und Aufräumungsarbeiten in Folge der Renovierungen an unserer Schule zum Opfer. Aus demselben Grund war es uns in den ersten 3 Halbjahren kaum vergönnt Versuche durchzuführen, da weder Gas noch Abzug funktionierten. Erst in 13/2 konnten wir uns an zahlreichen Versuchen erfreuen, bei denen wir endlich auch mal selbst Hand anlegen durften. Herr Allmeroth hat das beste aus der durch den Umbau bedingten Situation gemacht. Ihn trifft jedenfalls keinerlei Verschulden daran, daß die Versuche in unserem Kurs etwas zu kurz kamen. Wer motiviert und einsatzbereit war, konnte jedenfalls jede Menge Chemie - auch für das tägliche Leben - lernen. (M.L., R.K., M.S)
Hintergrundgräusche des Brutzelns und des Brodelns.... Allmeroths Tip für Rentner: Man empfehle den Omis, sich abzumachen, bevor die Rente fällig ist...
Gilbert Rühl (kommt rein): Herr Allmeroth, haben Sie hier einen blauen
Lamy - Kuli gesehen? Allmeroth: Ja, haben sie denn noch nie eine Batterie auseinandergenommen.
Nachdem die Kittel wieder im Regal liegen
Freddy am Anfang der Klausur: Herr Allmeroth, was sollen wir denn bei der 4 schreiben? ![]() Zurück |