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Die franzoesiche Revolution und die Zeit danach


WIE KAM ES ZUR REVOLUTION
Frankreich war vor der Revolution in 3 Stände eingeteilt. (1.Stand Geistliche; 2.Stand Adlige; 3.Stand Bauern/Bürger)

Der 1. und 2.Stand unterdrückten die Bauern und Bürger durch hohe Abgaben und Steuern. Auf alles mußte Steuergeld bezahlt werden. So gab es Steuern auf: Grund und Boden, Kopfsteuer, Luxussteuer, und die indirekte Steuer auf alles.
So entstanden große Hungersnöte, da das Einkommen immer gleich war jedoch die Preise stiegen.

Der Abb Suyes, ein Geistlicher, verbreitete eine Flugschrift unter dem Titel:"WAS IST DER 3.STAND" Darin schrieb er, 200 000 Priviliegierte (Bevorechtigte) leben von der harten Arbeit der 25 Millionen des 3.Standes im Überfluß.

Wir haben uns die Frage zu stellen: Was ist der 3.Stand?
Alles!
Was ist er im Staat bisher gewessen?
Nichts!
Was verlangt er?
Etwas zu werden."

Wie die Revolution began

Der König rief die Generalstände zusammen.Von dem 1.und 3. Stand kammen je 3 000 Vertreter. Erstmals kammen 6 000 Vertreter des 3.Standes. Adel und Geistlichkeit wollte,wie bisher,nach Ständen und nicht nach Kopfzahl abstimmen. So wäre das Ergebnis immer 2:1 gewessen. Da versammelten sich die Abgeordneten des 3. Standes für sich und erklärten sich allein zur "Nationalversammlung".Sie wiesen darauf hin,daß sie mehr als 98% der Gesamtbevölkerung verträten.

STURM AUF BASTILLE
Nachdem der König der Forderung des 3.Standes nachgegeben und die Generalstände als Nationalversammlung mit der Aufgabe eine Verfassung auszuarbeiten, anerkant hatte, kam es in Paris zu Unruhen. Die Massen stürmten am 14.Juli 1789 die Bastille. Die Bastille galt als Symbol der absolutistischen Tyranei. Deswegen wurde sie, als Symbolhandlung, zerstört.

Nach Aufhebung des Feudalsystems (4/5 August 1789) und die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (27 August 1789) war die Revolution trotz allem nicht zu stoppen, zumal der König seine Zustimmung verweigerte und die Arbeitslosigkeit weiterhin stieg. Am 5/6 Oktober 1789 marschierten Pariser Frauen nach Versailles und zwangen Koenig und Nationalversammlung zur Übersiedlung nach Paris, damit die sich in politischen Clubs organisierenden Gruppen der Stadtbevölkerung auf die Beratungen der Regierung Einfluss nehmen konnten.
Die "Verfassungsgebende Nationalversammlung" konnte sich allerdings nicht auf ihre eigentliche Arbeit beschränken, sondern musste auch noch die Rolle des Gesetzgebers uebernehmen, nachdem am 18 Juni 1789 das Steuerbewilligungsgesetz fuer sich in Anspruch genommen hatten.
Bei den Verfassungsberatungen versuchte das Grossbuergertum, seine Interessen gegenüber denen des Ancien Regimes und der Bauern durchzubringen.

Die Verfassung von 1791

Verwaltung
Zur effektiveren Verwaltung wurde Frankreich in 83 etwa gleich grosse Departements eingeteilt. In Stadt und Land gab es nur noch gewählte Beamte.

Die Gewaltentrennung


Exekutive
An der Spitze steht der König, der die Minister, Diplomaten und Offiziere ernannte und den Oberbefehl über das Heer hat, nicht jedoch über die Nationalgarde.
Ihm fehlte jeglicher Einfluss auf Verwaltung und Rechtsprechung. Der König war in der Aussenpolitk an die Richtlinie der Nationalversammlung gebunden, und seine Entscheidungen bedurften der Abzeichnung durch einen verantwortlichen Minister. Gegenueber der Legislative erhielt er ein aufschiebbares Veto. Er hiess nicht mehr Koenig von Frankreich, sondern König der Franzosen. Trikolore wird zur Nationalflagge.

Legislative
Haupträger der politischen Vollgewalt war die Legislative, welche das Gesetzgebungsrecht und die Finanz- und Steuerhoheit innehatte. Einmal gewählt konnte sie nicht vor Ablauf der Legislaturperiode abgesetzt werden. Gewählt wurde nach Zensuswahlrecht, welches ca. 3 Millionen sogenannter Passivbürger ausschloss. Die Aktivbürger wählten 50000 Wahlmänner, welche nun die eigentlichen Abgeordneten für die Legislative wählten. Damit war die Nation in Besitz- bzw. Steuerklassen aufgeteilt, was dem Gleichheitsgrundsatz widersprach. Die Legislative war in der Hand des Grossbürgertums, entsprechend wurde die freie Preisbildung, der freie Arbeitsvertrag, die Handels- und Gewerbefreiheit sowie das Verbot der Zünfte und Berufsverbaenden durchgesetzt.

Judikative
Die Richter wurden von den Bürgern auf begrenzte Zeit gewählt. Es wurden Geschworenengerichte eingeführt, die öffentlich, mündlich und unentgeltlich sein sollten.

Gegenüber der Legislative waren Judikative und Exekutive keine wirksame Gegengewalt.

Kirchengesetzgebung

Die Nationalversammlung erklärt die Besitzungen der Kirche zu Nationalgütern und versuchte mit diesem Zehntel des franzoesischen Grundbesitzes die Staatsfinanzen zu sanieren. Diese "Assignaten" wurden bald als übliche Zahlungsmittel benutzt. Die Nationalversammlung regelte den Verkauf so, dass nur reiche Kapitalbesitzer grosse Stuecke ersteigern konnten.

Die ernsteste Krise zwischen Aktiv- und Passivbürgern entstand aus der Kirchengestzgebung. Der Klerus sollte fortan vom Staat besoldet werden und wie weltliche Beamte behandelt werden, d.h. gewählt werden. Im Juli 1790 beschloss die Nat.Vers. die "Staatsbürgerliche Verfassung des Klerus", auf die alle Kleriker vereidigt werden sollten. Der Papst verweigert seine Zustimmung. Das fuehrt zum Konflikt und macht dem eidverweigerten Teil ds Klerus zum Motor des Widerstandes. Die Bevölkerung zerfaellt in zwei Lager.

In dieser Situation stirbt der beliebte Graf Mirabeau, der einzige Mann, der die Revolution noch haette eindaemmen koennen. Sein Tod nahm der Krone die letzte Stütze. Der König versucht einen Fluchtversuch ins Ausland, wird allerdings im Triumph nach Paris zurueckgeholt (20. - 22. Juni 1791). Damit hatte er seine Autorität verspielt; am 14. September 1791 schwor er den Eid auf die neue Verfassung. Die Nationalversammlung löste sich auf und machte der neugewaehlten Legislative Platz.

Girondisten und Jakobiner

Die neue gesetzgebende Versammlung war anfangs überwiegend königstreu, doch nach einem Jahr waren die meisten Republikaner geworden. Sie gerieten darüber in Streit, wie sie gegen die Emigranten, die an der Ostgrenze mit den Deutschen Truppen sammelten, und gegen die romtreuen Priester, die das Volk aufwiegelten, vorgehen sollten. Der König wurde verdächtigt, mit den europäischen Königshäusern über einen Umsturz zu verhandeln.

Es bildete sich eine Gruppe junger Leute, die Girondisten, welche aus angesehenen Bürgerkreisen Südfrankreichs entstammten. die Girondisten wurden bald tonangebend in der Legislative. Daneben tat sich auf den oberen Spitzen des Tagungsaales eine radikale Gruppe hervor, die Jakobiner, so benannt nach ihrem Versammlungsort, dem ehemaligen Kloster St. Jakob, die eine Volksherrschaft forderten. An ihrer Spitze standen Danton, Marat und Robespierre. Sie trugen die Jakobinermuetze.

Die Kriegserklärung

Angesichts des wachsenden Einflusses der Jakobiner, der Tätigkeit der Priester auf dem Land, der Kriegsdrohungen der Emigranten und der verdächtigen Haltung des Hofes trieben die Girondisten in grossen Reden zum Krieg, besonders als die Emigranten eine preussische Erklärung gegen die Revolutionäre und für König Ludwig erwirkt hatten. Die Girondisten wollten, dass der Hof endlich Farbe bekennt, und forderten den Krieg, um Europa von den tyrannischen Fürsten zu befreien. Am 20 April 1792 wurde Österreich der Krieg erklärt.

Daraufhin marschierten Österreichische und Preussiche Truppen gegen Frankreich vor. Der preussische Oberbefehlshaber erliess ein Manifest, in dem er schreckliche Vergeltung androhte, sollte dem Königspaar etwas zustossen. Diese Drohung versetzte Paris in Empörung, das Volk witterte eine Verschwörung des Königs mit den Feinden. Die aufgebrachte Volksmenge erstürmte das königliche Schloss in den Tuilerien (10 August 1792) und setze die königliche Familie in Temple, dem revolutionären Staatsgefängnis, gefangen. Damit war die Monarchie am Ende. Unter dem Druck der neuen Revolution setzte die Legislative Wahlen zu einer neuen, demokratisch gewählten Volksvertretung, dem Nationalkonvent an, der eine republikanische Verfassung ausarbeiten sollte. Bis dahin sollte ein Exekutionsausschuss als provisorische Regierung mit Danton als Justizminister die Ordnung gewährleisten.

Indessen rückten die Preussen weiter in Frankreich vor. Unter dieser Bedrohung wucherten die inneren Streitgkeiten zu einem Bürgerkrieg aus. Auf Veranlassung der Pariser Kommune und Justizministers Danton wurden 3000 Häftlinge in den Gefängnissen ermordet (Septembermorde), so dass die eingeschüchterte Bevölkerung aus Angst nur Radikale in den Konvent zu wählen wagte.

Am 20 September 1792 zogen sich die Preussen nach der Kanonade von Valmy zurück. Anlass war die Frage der Aufteilung Polens zwischen Österreich, Preussen und Russland. Damit war die Revolution gerettet und der Konvent konnte am 21 Spetember zusammentreten. Nunmehr überschritt die Reolution die Grenzen Frankreichs. Französische Generäle nahmen das linke Rheinufer, Savoyen und Nizza sowie Belgien ein.

Das Nationalkonvent (1792/93)

Bei den Wahlen zum Konvent durften nun alle Männer, welche das 21. Lebensjahr vollendent hatten wählen, da alle Einschränkungen wegfielen, aber nur ein Zehntel der Bevölkerung beteiligte sich an den Wahlen (700000). Im Konvent gab es nur noch Repblikaner.

Der Konvent hatte die Aufgabe, die Volkssouveraenitaet sowie Freiheit und Gleichheit zu sichern. Gleich in der ersten Sitzung am 21 September 1792 wurde die Monarchie abgeschaft und eine unteilbare Republik ausgerufen.

Die Hinrichtung der Königsfamilie

Dann machte der Konvent dem ehemaligen König, jetzigen Bürger Louis Capet, nachdem man seine Verschwörung mit den europäischen Königshäusern aufgedeckt hatte, des Hoch- und Landesverrates schuldig und verurteilte ihn mit nur einer Stimme Mehrheit (361:360) zum Tode durch die Guillotine. Am 21.1.1793 wird das Urteil in aller Öffentlichkeit vollstreckt. Im Oktober des Jahres folgte ihm seine Gattin Marie-Antoinette aufs Schafott.

Ende der Girondisten

Der Konvent war zwischen den Girondisten und den Jakobiner (der Bergpartei, welche Paris hinter sich hatte) zerstritten. Zwischen den Extremen sass die unentschlossene Mehrheit, die "Ebene" oder "der Sumpf". Hinter den Girondisten stand der Widerstand der Provinz gegen das Übergewicht der Stadt Paris und der Interessenpolitk der liberalen Grossbourgeoise gegen den demokratischen Liberalismus der Pariser Sektionen. Als die Girondisten sich zu Drohungen gegen die Stadt Paris verstiegen, machte der Pariser Radikalismus geschlossen Front gegen sie. Mit seiner Hilfe verschafften sich die Jakobiner (der "Berg") durch einen Gewaltstreich die Macht, den die aufständischen Pariser Kommunen und die Nationalgarde gegen den Konvent ausführten. Die Gegner wurden verhaftet, zum Tode verurteilt und hingerichtet (2 Juni 1793). Damit war der Konvent dem Volk bzw. den Jakobinern ausgeliefert.

Die Schreckensherrschaft (1793/94)

Der Sieg der Bergpartei über die Girondisten gab den Weg zu einer revolutionaeren Diktatur frei. Nach Hinrichtung des Königs waren England, Holland, Spanien, Sardinien, Neapel, Portugal und das Deutsche Reich dem Bündnis gegen Frankreich beigetreten und Truppen fielen jetzt von allen Seiten in Frankreich ein. In den ländlichen Gebieten kam es, von den eidverweigerden Priestern und Royalisten eingeheizt, zu Aufständen gegen die Truppenaushebungen. Gegen Kreig und Bürgerkrieg richtete der Konvent eine Zentralgewalt mit unbegrenzter Machtfülle ein, eine "Revolutionsregierung", deren Ressorts durch Ausschüsse gewählt wurden, unter ihnen der "Wohlfahrtsausschuss", an dessen Spitze der Jakobiner Robespierre stand. Zuverlässige Kommissare wurden zu den Truppen und in die Departements entsandt, um mit diktatorischer Macht das Heer und die Verwaltung von verdächtigen Elementen zu säubern. Die revolutionären Sondergerichte machten mit Verdächtigen kurzen Prozess.

Hunger und Furcht trieben Maenner und Frauen auf die Strasse, und so erzwangen sie vom Nationalkonvent mehrere Sondereinrichtungen, z.B. die Kommissare gegen Preiswucher. Als sich im Maerz/April 1794 die Versorgungslage dennoch weiter verschlechterte, schürten Radikale in Paris den Aufstand gegen den Wohlfahrtsausschuss. Mit weiteren Aktionen wollte man z.B. Lohnerhöhungen, eine Arbeitsplatzgarantie und niedrigere Preise erzwingen. Robespierre sah die Verteidigungsfaehigkeit bedroht, da diese Stimmung auch auf die Waffenfabriken übergriff. In der Nacht vom 13. zum 14 März 1794 wurden die Wortführer der Aufstandsbewegung verhaftet, vor ein Revolutionstribunal gestellt und hingerichtet. Diese Prozesse und der "auf die Tagesordnung gesetzte Schrecken" (Robespierre) machten der Volksbewegung ein Ende.

Am 4 Dezember 1793 wurde der Terror amtliches, durch Beschluss des Konvents sanktioniertes Machtmittel der jakobinischen Regierung. Bereits der Verdacht genügte zur Verurteilung der Angeklagten, was praktisch all diejenigen betraf, die der Revolution nicht uneingeschraenkt positiv gegenüberstanden.

Die Kriegswirtschaft

Die Sansculotten erzwangen am 23 August 1793 die "lev_e en masse", d.h. neben der Aushebung von Soldaten werden auch Handwerker und Rüstungsarbeiter vom Staat diensverpflichtet. Ferner nötigten sie die Regierung zum "Maximun general", welche die Höchstpreise für Lebensmittel festlegte. Dazu setzte der Wohlfahrtsausschuss auch die Lohnhöhe fest und verbot Streiks und gewerkschaftliche Zusammenschlüsse.

Der "Grosse Schrecken"

Die Konstitution des Schreckens wandte sich schliesslich auch gegen die Clubs und Sozietäten der Hauptstadt und mündete im "Grossen Schrecken" (Grande Terreur) vom 10 Juni 1794, der gegen Klassenkampf und Sansculotten-Anarchie gerichtet war, um den ungehinderten Fortgang der Produktion zu erzwingen. Die erfolgreiche Niederschlagung der extremsten Gruppen im März 1794 ermöglichte eine offene Unterdrückungspolitik gegen den Anarchismus, welcher Robespierre die Unterstützung durch das Sansculottentum kostete. Die Jakobiner hatten als Folge ihrer Zwangsmassnahmen die Unterstützung der arbeitenden Bevölkerung verloren. Robespierres Sturz am 27.7.1794 (9. Thermidor) löste eine anti-jakobinische Reaktion aus. Sie leitete die Rückkehr des girondistischen Besitzbürgertums ein, das die Verstaatlichungsmassnahmen nach und nach aufhob und die letzten Revolten 1795 in Paris niederschlug. Nun wurden Jakobiner und Sansculotten gejagt.
Nach der Schliessung der revolutionären Klubs durften die Girondisten in den Konvent zurück.

Die einzig bleibende gesellschaftliche Veränderung in dieser Zeit war die Entstehung eines lebensfähigen Bauernstandes. Durch die Inflationspolitik des Konvents kamen die Bauern als Lebensmittelproduzenten in den Besitz von real fast wertlosen Assignaten, die nur noch vom Staat fuer den Nominalwert umgetauscht wurden. Durch die grosse Anhäufung von Assignaten und dem riesigen Unterschied zwischen Real- und Nominalwert konnten die Bauern sich für wenig Geld vom Staat einen eigenen Hof kaufen.

Frankreichs Heer wurde im Krieg von einer Vielzahl gesellschaftlicher Schichten gebildet und von einer patriotischen Gesinnung zusammengeschweisst. Die Soldaten identifizierten sich mit der Sache des Krieges und kämpften so mit voller Überzeugung, ohne vorher in die Disziplin gedrängt worden zu sein. Fuer tüchtige Soldaten waren die Aufstiegschancen sehr verlockend. Die Franzosen konnten deshalb eine neue Kriegstechnik anwenden, die ihnen oft den Sieg brachte.

Auch brachten die Franzosen neue Ideen mit in die eroberten Gebiete, welche dort auf fruchtbaren Boden fielen. Ueberall bildeten sich Republiken.

Die Direktorialverfassung 1795

Das wieder zur Macht gelangte Besitzbürgertum gab dem Land eine neue Verfassung, die Direktorialverfassung. Sie bedeutete die Rückkehr zur bürgerlichen Klassenherrschaft, da Zensuswahlrecht und die indirekte Wahl erneut eingeführt wurden. Die gesetzgebende Körperschaft bestand aus zwei Kammern, dem Rat der 500 zur Beratung von Gesetzen und der Versammlung der Alten zu deren Bestätigung. Träger der Exekutive wurde ein Direktorium von 5 Personen, die von den 500 präsentiert und von den Alten gewählt wurden.

Die Verfassung verstand sich als Erbe der bürgerlichen Revolution und gab dem gehobenen republikanischen Bürgertum die politische Macht. In Wirklichkeit war sie ein Produkt der Furcht vor den Anarchisten und den Royalisten.

Der neuen Regierung kam zugute, dass Preussen den Sonderfrieden von Basel (1795) geschlossen hatte, der den Franzosen insgeheim das linke Rheinufer gegen spätere Entschädigung Preussens zugesprochen hatte. Sie vermochten aber nicht die Finanzen zu ordnen, die Religionsfrage zu lösen und die Wirtschaftskrise zu beheben. Die allgemeine Unzufriedenheit gab den Royalisten und den Jakobinern neue Chancen. Dem in den Wahlen 1797 erstärktem Royalismus konnte wiederum nur durch das Eingreifen des republikanisch gesinnten Heeres Einhalt geboten werden.


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mit dankbaren Grüßen
Andreas (Unki)

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